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Wasserkraft
Wasserkraftwerke liefern in Deutschland jährlich (je nach Regenmenge) 20-25 Terawattstunden (TWh) Strom, also nur 3-4 % des deutschen Gesamtstromverbrauchs von 617 TWh.
Für weitere Staudamm-Großkraftwerke fehlen in Deutschland geeignete Standorte. Mit zahlreichen kleinen Wasserkraftanlagen läßt sich die Energiegewinnung aus Wasserkraft jedoch erheblich steigern.
Die Kraft der Flüsse wirklich nutzen: Strombojen
Pro Sekunde fließen durchschnittlich 2.330 Kubikmeter Wasser den Rhein hinunter.
Eine gewaltige, bisher ungenutzte Energie.
In der Elbe liegt die mittlere Fließgeschwindigkeit bei 700 Kubikmetern pro Sekunde. Die Oder fließt mit
574 m³/s, die Weser mit 300 m³/s, die Mosel mit 290 m³/s, der Main mit 195 m³/s, die Isar mit 175 m³/s...

Wie man sieht, sieht man (fast) nichts: Stromboje in der Donau
![]() Ansicht von vorn: Einlaß und Rotor
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![]() Seitenansicht / Transport
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Bilder: energiewerkstatt.at / Aqua Libre Energieentwicklungs GmbH
Mögliche Strommenge aus Wasserkraft
Mindestens 5.000 km der Flüsse in Deutschland sind für Strombojen geeignet. Eine Liste der größten deutschen Flüsse finden Sie hier.
Je nach Tiefgang würden in den Flüssen unterschiedlich große Strombojen installiert. Rechnen wir als Durchschnittswert mit dem mittleren Modell:
- Rotordurchmesser 2,5 m
- Tiefgang 3 m
- Breite 4 m
- Länge 11 m
- Leistung rd. 300.000 kWh = 0,0003 Terawattstunden
Welchen Anteil die Wasserkraft künftig an der Gesamtstromversorgung hätte, hängt also lediglich von der Antwort auf die Frage ab, welche / wieviele Standorte wir nutzen wollen.

