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Zinsen und die Schere zwischen Arm und Reich -
Lösungsmöglichkeit 3:
Vermögensbeschränkungen
bei Immobilien und Unternehmensanteilen
- Die oberen 10% der Bevölkerung besitzen fast zwei Drittel des Volksvermögens.
- 1% der Bundesbürger besitzen fast ein Viertel des Volksvermögens.
- Die unteren 50% der Bundesbürger besitzen so gut wie keinen Anteil am Volksvermögen.
- Fast die gesamten Unternehmensanteile befinden sich im Eigentum der winzigen Oberschicht.
- Die Schere zwischen Arm und Reich reißt systembedingt (Vermögen bringt Zinsen) immer weiter auseinander.
- Parallel zu den Vermögen reißen gute und schlechte Wohnlagen auseinander.
Der Bieterwettbewerb
Das Konzept der Strategiepartei verschärft dieses Problem, weil alle Menschen sehr viel höhere Netto-Einkommen erzielen. Jeder, der heute noch arm ist, kommt zu Wohlstand. Und diejenigen, die heute reich sind, werden noch reicher. Das führt u.a. zu einem Konsumrausch. Bei massenhaft herstellbaren Gütern ist das kein Problem (sofern die verbrauchten Ressourcen recycelt werden). Ein Problem sind jedoch gefragte Güter, die sich nicht bzw. kaum vermehren lassen: Wohnimmobilien. Die steigende Kaufkraft würde zu einem Bieterwettbewerb um die besten Wohnimmobilien führen, bei dem die Oberschicht noch mehr Finanzkraft hat, um die Mittelschicht (eine finanzielle Unterschicht gibt es im Bandbreitenmodell nicht mehr) zu überbieten.Sofern Sie dies in einem Volksentscheid beschließen, beschränkt die Strategiepartei für jede Person folgende Vermögensarten durch eine Vermögenssteuer von 100% oberhalb eines steuerfreien Vermögens von:
- 2 selbst genutzten Wohnimmobilien
- 10 vermieteten Wohnimmobilien/Wohneinheiten
- 5 Mio. € Aktienbesitz
- 20 Mio. € sonstigen Unternehmensanteilen
- 0 (in Worten: Null) € auf alle Eigentumskonstruktionen, die das Ziel haben, die Punkte a.-d. zu umgehen (das heißt: beim Versuch der Hinterziehung der Vermögenssteuer riskiert man den Verlust seines gesamten in Deutschland befindlichen Vermögens)
- Je mehr wir uns den Investoren unterwerfen, desto abhängiger werden wir von ihnen.
- Je abhängiger wir uns von Investoren machen, desto handlungsunfähiger wird der Staat. Statt daß der Staat selbst investiert, ist er gezwungen, sich in immer mehr Bereichen den Kapitalbesitzern zu unterwerfen (siehe: Steuersparmodelle, Privatisierungen, Staatsverschuldung, etc.)
- Jede Investition fordert Profite (Return On Investment). Jemand muß diese Profite zahlen. Dieser Jemand sind wir - die breite Masse der Bevölkerung, die keinen (nennenswerten) Anteil am Kapitalvermögen besitzt.
- Vermögensbeschränkungen bei Unternehmensbeteiligungen begrenzen sowohl die Abhängigkeit. von Investoren als auch die Vermögensumverteilung von Arm nach Reich.