So billig ist Solarstrom
 


Unter den bisherigen Regierungsparteien wird Ihre Stromrechnung immer weiter steigen.

Mit der Strategiepartei können sich künftig fast alle Haushalte
ihre Stromrechnung sparen. Wir geben ihnen die Möglichkeit,
sich selbst mit Strom zu versorgen.

Die beste Möglichkeit dazu bietet die Stromerzeugung durch Solarenergie (Photovoltaik), die sauber und im Überfluß
verfügbar ist.
 Solarpaneele
Bild: Wikipedia
Das größte Hindernis gegen ihre massenhafte Nutzung liegt im scheinbar hohen Preis. Lesen Sie auf dieser Seite, wie die Strategiepartei die Kosten des Solarstroms senkt.

Solarstrom: politische Preise statt tatsächlich niedrigerer Kosten


Warum liegt der Preis so hoch? Weil die Regierungsparteien diesen Preis mit dem "Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien" (EEG) künstlich schufen. Mit dem EEG legten die Regierungsparteien fest, daß die Energieversorger Solarstrom zu überteuerten Preisen kaufen müssen, und zwar für 45,7 - 57,4 Cent pro Kilowattstunde. Zum Vergleich: Privathaushalte zahlen heute rd. 20-23 Cent/kWh.

Warum setzten die Regierungsparteien den Preis so hoch an? Weil die öffentlichen Haushalte system- bedingt so defizitär sind, daß der Staat auch hier nicht zu eigenen Investitionen fähig ist. Daher helfen sich die Regierungsparteien wie üblich mit einem Steuersparmodell / privaten Investitionsmodell, das das Vermögen der Investoren mehrt und für Geringverdiener unerreichbar ist.

In § 11 Abs. 5 EEG legten die Regierungsparteien den Zeitraum, in dem die Phantasiepreise gezahlt werden mußten, auf rd. 15 Jahre fest (6,5% pro Jahr). Zuvor lag der Zeitraum noch bei 20 Jahren. Solch kurze Zeiträume verfälschen die tatsächlichen Kosten.

Die tatsächlichen Kosten kalkuliert man wie bei einem Auto. Man nimmt die gesamten Anschaffungskosten plus Unterhaltskosten (Versicherungen, Steuern, Wartung, Reparaturen), zieht den Wiederverkaufswert ab und dividiert sie durch die gesamte Kilometerleistung. Und zwar für die gesamte Lebensdauer. Ergebnis ist ein Preis von x Cent/Kilometer.

Ein konkretes Beispiel


Bei Solarstrom ermittelt man die Kosten pro Kilowattstunde ebenso wie die Kilometerkosten eines Autos. Rechnen wir einmal an einem praktischen Beispiel konkret nach:

Ein 4-Personen-Haushalt verbraucht ca. 4.500 kWh/Jahr. Damit sich ein solcher Haushalt zu 100% selbst mit Solarstrom versorgen kann, sollte er eine Anlage besitzen, die über eine etwas höhere Kapazität verfügt.

Damit schafft sich der Haushalt einen Spielraum (für längere Perioden mit weniger Sonnenlicht oder höherem Verbrauch). Um Überkapazitäten zu speichern und den Haushalt 24 Stunden täglich an 365 Tagen im Jahr mit Strom zu versorgen, benötigt der Haushalt zudem Pufferbatterien.

 Solarmodule auf Fachwerkhaus
Klimaschutz vor Denkmalschutz
Bild: Túrelio auf Wikimedia-Commons, CC-BY-SA

Ein typischer mittelständischer Anbieter von Solarstrom-Komplettsystemen bietet z.B. eine solche Anlage für 23.500 € an. Pufferbatterien (20 Batterien á 12 Volt = 240 Volt) und ein Transformator/Steuergerät kosten zusätzlich rd. 2.500 €. Die Betriebskosten der Anlage liegen bei maximal 280 € im Jahr, und sie erzeugt jährlich (an einem durchschnittlichen Standort) 5.184 kWh.

Preisfrage: Wie teuer ist eine Kilowattstunde aus dieser Anlage?

Das kommt darauf an, ob der Haushalt den Strom zum Selbstkostenpreis selbst verbraucht oder ihn aufgrund des EEG (siehe oben) zum Phantasiepreis verkauft.

Betrachten wir die tatsächlichen Herstellungskosten von Solarstrom. Diese hängen auch von der Nutzungs-/Lebensdauer der Solarmodule ab. Je länger sie halten,desto niedriger sind die Kosten.
Anbieter guter Solarstromanlagen (aus deutscher oder japanischer Produktion) geben auf ihre Solarmodule eine Garantie von 30 Jahren. Die tatsächliche Lebensdauer dürfte erheblich über der Garantiezeit liegen. Aber unterstellen wir den ungünstigsten Fall, daß die Solarmodule nur die Garantiezeit von 30 Jahren halten und einen Wiederverkaufswert von Null besäßen. Aus diesen Kosten ziehen wir noch die Mehrwertsteuer von 19% heraus, weil saubere Energien im Konzept der Strategiepartei steuerfrei sind. Dann ergibt sich folgende Rechnung:

   Solarstromanlage 23.500  €
 +  Pufferbatterien 2.500 € 
 + Wartung, Versicherung (30 Jahre x 280 €)  8.400 € 
 = Gesamtkosten bei 19% Mehrwertsteuer 34.400 € 
 = Gesamtkosten - steuerfrei 28.908 € 

Diese Anlage produziert mindestens 30 Jahren lang durchschnittlich ca. 5.184 kWh jährlich, also insgesamt
ca. 155.520 KWh. Eine Kilowattstunde selbst erzeugter Solarstrom kostet folglich:

   Gesamtkosten 28.908  €
 /  Gesamtleistung 155.520 kWh 
 = Kosten pro Kilowattstunde  18,6 Cent/kWh 

Die Kilowattstunde Strom kostet Sie weniger als der Strompreis Ihres Energieversorgers, weil

Mit dem Stand der Solartechnik von 2008 ist selbst erzeugter Strom heute bereits billiger als der Strom, den Ihnen Ihr Stromversorger verkauft.

Mit dem Stand der Technik und den aktuellen Preisstürzen liegt der Preis pro kWh auch bei kurzen Amortisationszeiten der Photovoltaikanlage nahe dem Preis Ihres Stromversorgers. Ab 2010 will norwegische Solarkonzern REC Solarmodule anbieten, die einen Preis von 21 Cent/kWh ermöglichen. (mehr).

Wird die Anlage über die Garantiezeit von 30 Jahren hinaus genutzt, sinkt der Preis weiter.

Auf dem Bild rechts sehen Sie die teure, teilweise handwerkliche Produktion von Solarmodulen. Bei den hohen Stückzahlen einer industriellen Massenproduktion sinken die Preise für Solarstromanlagen erheblich.

 Solarmudule in Handarbeit
 Bild: Wikipedia

Solar-Technologie der näheren Zukunft


Die technologische Entwicklung steigert den Wirkungsgrad der Solarzellen - was den Solarstrompreis noch weiter senkt. Gegenüber den steigenden Strompreisen der Energiekonzerne wird der Preisvorteil des eigenen Solarstroms also immer größer.

Der letzte Stand der Technik sind luminiscente Konzentrator-Zellen, die unter ungünstigsten Bedingungen die lt. MIT die 4-fache, und unter optimalen Bedingungen die 40-fache Leistung gegenüber marktüblichen Solarzellen erbringen sollen. Bis 2011 soll diese Technologie marktreif sein.

So fördert die Strategiepartei die Solarenergie


Wir ändern das "Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien". Statt den Solarstrom zu Phantasiepreisen auf die Reise zu schicken, fördern wir die massenhafte Selbst-Nutzung durch die Haushalte.
Jeder Haushalt erhält von uns über die KfW-Förderbank einen Kredit zur Finanzierung der Solaranlage, allerdings zu anderen Konditionen:
  • Der Strom muß vorrangig für den Eigenbedarf verbraucht werden.
  • Die Strommenge, die über den Eigenbedarf hinausgeht, darf über das Netzt verkauft werden.
  • Der Preis des verkauften Stroms darf den Preis der Energieversorger nicht überschreiten.
  • Zinsen entfallen (heute verlangt die KfW über die gesamte Kredit-Laufzeit 35,5% Zinsen).
  • Provisionsabzüge/Bearbeitungsgebühren entfallen.
  • Sicherheiten sind nicht erforderlich (die Solaranlage dient mit ihrem Restwert als Sicherheit).
  • Die Tilgung erfolgt in Höhe Ihrer heutigen Stromrechnung.
  • Die Raten werden bis zum Laufzeitende nicht erhöht (freiwillige Sondertilgungen bleiben möglich).
Sobald der Kredit getilgt ist, zahlen Sie (bis auf die äußerst geringen Betriebskosten) überhaupt nichts mehr für ihren Strom.

Wir handeln nicht nur bei Privathaushalten:
  • Wir werden alle öffentlichen Gebäude mit Solarstromanlagen ausrüsten. Auf Dächern und - wo es möglich ist - auch an Fassaden (siehe unten: Sporthalle Tübingen).
  • Wir verbilligen die Versicherungen für sämtliche Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energien durch die Bürgschaft einer staatlichen Rückversicherung sowie die Befreiung von der Versicherungs- bzw. Umsatzsteuer.
  • Mit Ausnahme des produzierenden Gewerbes werden wir den Strompreis für alle anderen Unternehmen nicht mehr als "Gewerbestrom" subventionieren. Dienstleistungs-und Handelsunternehmen müssen dann den gleichen Strompreis zahlen wie Privatkunden. Infolgedessen rechnet es sich für sie, ihren Strom selbst an Ort und Stelle zu produzieren und ihre Fassaden, Dächer und sonstige freie Flächen mit Solarstromanlagen auszurüsten.
Solarstrom auf MuellkippeBeispiel: Solarstrom auf Müllkippen
Solarberg Atzenhof in Fürth
957.000 kWh jährlich auf 7.500 qm;
4,65 Mio. €; Strom für 1.000 Menschen
Akademie Mont Cenis Herne
Beispiel: öffentliches Gebäude, Flachdach
Mont Cenis Akademie Herne
750.000 kWh jährlich auf 10.000 qm; 7,82 Mio. €
(Bilder links und oben: Wikipedia)

Sporthalle Tübingen
Beispiel: öffentliches Gebäude
Sporthalle Tübingen
Besonderheit: Senkrecht montierte Solarmodule an der Fassade
Solarkirche
Beispiel: Kirchendach
Friedenskirche Tübingen
Besonderheit: komplette Dachnutzung

Berlin Block 103
Beispiel: Mehrfamilienhaus Block 103, Berlin
Problem: nicht genug Fläche für die Versorgung aller Bewohner
Solarbaum
Lösungsbeispiel: externe Solarmodule
Solarbaum Gleisdorf, Österreich


Langfristig will die Strategiepartei in Deutschland jedes geeignete Ost-, Süd- und West-Dach mit Solarmodulen ausrüsten, sofern sich Deutschlands 39,8 Mio. Haushalte für eine Selbstversorgung entschließen. Wir könnten den gesamten Haushalts-Energiebedarf von derzeit jährlich rd. 130 Mrd. kWh zu 100% durch Solarstrom decken. Das wären übrigens 21% von Deutschlands Gesamt-Strombedarf.
Wir finanzieren die Umstellung über 2 Jahrzehnte mit den Überschüssen unseres neuen Steuersystems. Die Investition läge bei lediglich ca. 65 Mrd. € jährlich. Das ist ein Schnäppchen, wenn man die Vorteile bedenkt (siehe nächster Punkt).

Ein weiteres interessantes Thema sind Elektroautos. Um den Strom für eine Jahresfahrleistung von 20.000 Kilometern zu gewinnen, benötigt man nur 25 qm Solarmodule. Mehr über Elektroautos lesen Sie hier.