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So sinken die Lohnkosten
Ein häufig reflexhaft vorgebrachtes Gegenargument gegen das Konzept der Strategiepartei ist die Furcht vor steigenden Preisen, weil mehr Arbeitnehmer auch höhere Lohnkosten bedeuten könnten. Lesen Sie auf dieser Seite, warum mit uns die Lohnkosten sogar sinken.
Die Logik des Arbeitsmarktes
Steigen wir mit einer zwingenden Logik ein.
- Alle Parteien erklären, sie wollen sie Arbeitslosigkeit beseitigen. Wenn man die Arbeitslosigkeit beseitigen will, benötigen alle Menschen, die arbeiten wollen, einen Arbeitsplatz.
- Die Unternehmen benötigen nur einen Teil der Menschen, die arbeiten wollen/können. Von rd. 55 Mio. erwerbsfähigen Bundesbürgern haben nur 26 Mio. einen echten Arbeitsplatz. Der Rest ist überflüssig. Und die Unternehmen werden niemals aufhören, durch Rationalisierungen ihre Kosten zu senken. Im 1. Semester Betriebswirtschaft lernt man: Das betriebswirtschaftlich ideale Unternehmen ist voll automatisiert und hat Null Mitarbeiter.
- Aus 1. und 2. ergibt sich: Wenn man die Arbeitslosigkeit beseitigen will, müssen auch denjenigen Menschen Arbeit (und ein anständiges Einkommen) haben, die die Unternehmen nicht benötigen.
Gehälter -> Kaufkraft -> Umsätze: So sinken die Lohnkosten
Der Grund, weshalb Gegner unseres Konzeptes höhere Preise befürchten, liegt in der Annahme, daß mehr Beschäftigte auch mehr Geld kosten.
Wieviele Euro die Arbeitnehmer kosten, ist jedoch irrelevant. Relevant ist allein der Lohnkostenanteil am Umsatz. Durch viele Millionen zusätzliche Beschäftigte und weitaus höhere Gehälter setzt die Strategiepartei mit dem Bandbreitenmodell eine Lawine aus Geld in Gang.
Das Buch "Die Geldlawine" erläutert unter Punkt 3.4.7. mit nachvollziehbaren Berechnungen, wie
- steigende Gehälter zu steigender Kaufkraft führen,
- steigende Kaufkraft zu steigenden Unternehmensumsätzen führen und
- steigende Unternehmensumsätze zu steigenden Umsatzsteuereinnahmen führen.
Tabelle 3.4.7.3. zeigt schließlich, daß die Umsätze weitaus höher steigen als die Gehälter. Dadurch sinkt der Anteil der Lohnkosten am Inlands-Gesamtumsätz von heute rd. 53% auf künftig rd. 38%.
Das heißt: Wenn sie heute in Waren für 100 € kaufen, stecken darin 53 € Lohnkosten. Mit dem Bandbreitenmodell stecken nur noch 38 € Lohnkosten darin. Dazu trägt auch bei, daß es im System der Strategiepartei keine Lohnnebenkosten und keine Unternehmenssteuern mehr gibt. Die Tabellen unter Punkt 3.2.5. des Buches zeigen, wie durch die sinkenden Kosten der Nettopreis so weit sinkt, daß selbst bei einem höheren Satz der Umsatzsteuer die Verkaufspreise sinken können.
Wir halten fest: Mit dem System der Strategiepartei können die Preise sinken. Ihre Kaufkraft steigt in jedem Fall. (mehr)