Die Böcke als Gärtner:
Energiekonzerne


Öl, Gas, Kohle und Uran sind nicht nur Gift für unsere Umwelt. Als Rohstoffe werden Sie zur Neige gehen. Die Frage ist nicht ob, sondern wann. Und wie teuer sie werden, wenn der Bedarf der Weltwirtschaft die verfügbare Menge übersteigt.

Die Frage ist also nicht ob, sondern wann und wie wir vollständig auf unendlich verfügbare, saubere und bezahlbare regenerative Energien umsteigen. Die Antwort auf diese Frage sollten die Regierungsparteien geben.
Dummerweise sind die Regierungsparteien teilweise handlungsunfähig und teilweise handlungsunwillig - weil sie die einstmals in Staatsbesitz befindliche Energieversorgung an die Konzerne verkauften.
Warum taten sie das? Teilweise, um durch den Verkauf des öffentlichen "Tafelsilbers" die Staatsver- schuldung zu verschleiern. Teilweise aber auch aus anderen Gründen:


Nicht nur die energiepolitischen Sprecher von SPD und CDU/CSU) stehen auf den Gehaltslisten der Energiekonzerne.

So gut wie alle entscheidenden Politiker sind eng mit den Energiekonzernen verbunden.

Beispiele:

Beispiel 1,
Beispiel 2,
Beispiel 3,
Beispiel 4,
Beispiel 5,
Beispiel 6,


Eine Auflistung einflußreicher Politiker, die für die Energiekonzerne arbeiten und deren Interessen vertreten, finden Sie hier.




 Die 4 Monopolisten

Das deutsche Energiekartell
Grafik: Wikipedia

Unter den bisherigen Regierungsparteien wird Ihre Stromrechnung also immer weiter steigen. Damit finanzieren Sie die Milliardengewinne der Energiekonzerne.

Mit der Strategiepartei können sich künftig fast alle Haushalte* ihre Stromrechnung sparen. Wir geben ihnen die Möglichkeit, sich selbst mit Strom zu versorgen.
*Ausnahme: Haushalte in Mehrfamilienhäusern, in denen die verfügbaren Dach- und Fassadenflächen noch nicht für die vollständige Solarstromversorgung ausreichen

Unsere gesamte Energieversorgung liegt heute in der Hand der Energiekonzerne. Von der Entscheidung über Investitionen in Technologien über den Bau und Betrieb von Kraftwerken bis hin zur Tankstelle und zum Strom aus der Steckdose.

Die Konzerne haben ein nachvollziehbares Interesse: So viel Geld wie möglich zu verdienen. Und das tun sie auch - auf Kosten der Verbraucher.

Selbst Geschenke des Staates werden den Kunden in Rechnung gestellt. Fritz Vorholz schrieb dazu in der "Zeit" vom 25.08.2005: "Die Bundesregierung ... schenkte RWE und Co. die Emissionszertifikate... Der Undank der Energiekonzerne sind steigende Strompreise für Privatverbraucher und Industrie – verbunden mit dem Hinweis, der Emissionshandel sei schuld daran. Tatsächlich hat die kostenlose Zuteilung der Emissionsrechte die Stromproduktion hierzulande nicht verteuert. Trotzdem war klar, dass die Konzerne versuchen würden, das staatliche Geschenk zu versilbern – indem sie den entgangenen Gewinn aus dem möglichen Verkauf der Zertifikate auf den Strompreis aufschlagen."

Anderes Beispiel: Atomstrom. Lt. "Die Zeit" können die 4 Konzerne Eon, RWE, Vattenfall und EnBW bei einer Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke um 8 Jahre 63 Mrd. € zusätzlich einnehmen. Wieviel wird davon an die Verbraucher weitergegeben? Nichts. Grund dafür ist die Strombörse.

"Die Bank gewinnt immer" - Die Leipziger Strombörse


Unter dem Deckmantel der "Absicherung" künftiger Energiepreise gründeten die Regierungsparteien die Leipziger Strombörse. Diese Börse ist nicht nur äußerst profitabel für die Energiekonzerne, sondern ermöglicht ihnen auch, ganz legal die Preise zu manipulieren und das Manipulationsergebnis mit dem Etikett "Marktpreis" zu versehen. Bei öffentlicher Kritik an ihren Milliardenprofiten ziehen sich die Energiekonzerne das auf das Totschlagargument zurück, die überhöhten Preise seien "Marktpreise".

Dazu muß man wissen, daß

In Deutschland gibt es überhaupt keinen Energie-"Markt". Voraussetzung für einen wirklichen Markt sind Transparenz und echter Wettbewerb.

Die Sabotage von erneuerbaren (billigen) Energien


"Nachweisbar ist, daß die Energiemultis alle relevanten neuen Techniken so lange zurückhalten, bis die alten ausgereizt und ihren höchstmöglichen Gewinn gebracht haben. Ebenso stimmt es, daß sie auch die Zukunftstechniken monopolisieren und kontrollieren möchten."
Achmed Kammas, Energieexperte

Erneuerbare Energien sind unstrittigerweise die sinnvollsten Energien. Dummerweise kann man damit nicht so viel Geld verdienen wie mit Atomstrom, Öl und Gas.

Als z.B. 1982 der Prototyp für Windkraftanlagen, die Grosse Wind Anlage ("GROWIAN") installiert wurde, verkündete der damalige RWE-Vorstand Günther Klätte bereits vor der Montage:
Wir brauchen Growian um zu beweisen, dass es nicht geht.“ Ebenfalls vor der Inbetriebnahme GROWIANs äußerte der frühere Forschungsminister Matthöfer gegenüber der WELT (13.12.1982): „Wir wissen, dass es (GROWIAN) uns nichts bringt. Aber wir machen es, um den Befürwortern der Windenergie zu beweisen, dass es nicht geht“.

Die Erfahrung lehrt: Die Energiekonzerne sind nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems.

Ein neuer Konkurrent belebt das Geschäft


Da es offensichtlich sinnlos ist, von profitorientierten Konzernen die bestmögliche Energieversorgung zu erwarten, muß Konkurrenz her. Ebenso wie bei "Philantromed" beabsichtigt die Strategiepartei, in einer kritischen Branche 1 weiteres Unternehmen aufs Spielfeld zu schicken, das nicht die profitabelsten, sondern die für die Menschen wichtigsten Ziele verfolgt.