Option: Ein Batterie-Pfandsystem


Heutige Elektroautos nutzen - wie Sie hier sehen - Batterien mit einer Reichweite von über 300 km und einer Lebensdauer von weit über 100.000 km. Neben der Reichweite ist für die Akzeptanz von Elektroautos durch die Autofahrer die Ladezeiten besonders wichtig.

Akzeptanz von Elektroautos - eine Frage von Reichweite und Ladezeit


Es ist kein Problem, wenn man seine Batterie in der Garage (oder auf einem Parkplatz) 3-4 Stunden laden läßt und am folgenden Tag weniger als 300 km fährt. Aber was, wenn man Langstrecken fahren will? Wie lange dauert das "Tanken" - also der Ladevorgang?

Verständlicherweise ist fast niemand bereit, an einer Autobahn-Stromtankstelle 3 Stunden zu warten, bis die Lithium-Ionen-Batterie aufgeladen ist. Selbst die 10 Minuten, die z.B. eine Lithium-Titanat-Batterie zum Laden benötigt, wartet man ungern (obwohl es sinnvoll wäre, bei Langstecken alle 300 km 10 Minuten Pause zu machen).

Daß der technische Fortschritt bezahlbare Batterien mit Ladezeiten von 1 Minute bringen wird, ist nur eine Frage der Zeit - aber wann es so weit ist, kann niemand sagen. Bis dahin muß eine Übergangslösung für Langsteckenfahrten her. Eine solche Lösung könnte (neben Plug-In-Hybrids) z.B. ein Batterie-Pfandsystem sein.

Genormte und schnell austauschbare Batterien


Im Konzept der Strategiepartei besitzen Elektroautos Batterien mit genormten technischen Spezifikationen (Anschlüsse, Spannungen, etc.) und Einbauspezifikationen (Maße, Halterungen, Zugang).

Das heißt: Eine Batterie für einen Opel Corsa paßt auch in einen Audi A3, einen BMW X5, einen Ford Ka, einen VW Passat und eine Mercedes S-Klasse. Lediglich die Leistung und Anzahl Zahl der Batterieblöcke sowie die Position im Fahrzeug unterscheidet sich. Von der Zahl/Leistung der Batterieblöcke hängt wiederum die Stromspannung, Motorleistung und Reichweite ab.

In jedem Fahrzeug sind die Batterieblöcke so positioniert, daß man sie von binnen 2-3 Minuten an zahlreichen Tankstelle austauschen kann. Das Konzept der Strategiepartei beinhaltet ein "Pfandsystem" für die Batterien aller Elektroautos. Wir bieten Ihnen in unserem Konzept also folgende Möglichkeiten, die Batterien Ihres Elektroautos zu laden:

  1. Nicht anders als bei Pfandflaschen können Sie Ihre (teilweise oder fast entleerten) Batterien an einer von bundesweit mehreren tausend Stromtankstellen gegen eine voll geladene Batterie tauschen. Den Austausch nimmt das Personal der Stromtankstellen mit Hydraulik-Robotergreifarmen vor, die die Batterien von einem Magazin bis in das Fahrzeug heben. Für den Batterietausch zahlen Sie einen Kilowattstundenpreis, der z.B. bei einem 1.500 kg schweren Fahrzeug ca. 5 € pro 100 km Reichweite bedeutet - also etwa ein Drittel des heutigen Benzinpreises.
  2. Sie können die Batterien Ihres Fahrzeugs auch zu Hause an einer Ladestation laden. Eine leere Lithium-Ionen-Batterie voll aufzuladen (siehe Tesla Roadster), dauert 3,5 Stunden. Das kostet Sie rd. 3 € pro 100 km Reichweite.
  3. Sie können - sofern Sie ein Eigenheim oder eine Garage mit Dachflächen besitzen - auf Ihrem Dach Solarzellen installieren und Ihr Elektroauto damit laden. Faustformel: Für 4.000 km Fahrleistung pro Jahr brauchen Sie rd. 5 Quadratmeter Solarzellen. Wenn Sie also z.B. 20.000 km im Jahr fahren, brauchen Sie eine Fläche von 25 qm Solarzellen. Abgesehen von der Anschaffung der Solarzellen (die durch hohe Subventionen der Strategiepartei sehr billig sind) liegen Ihre "Spritkosten" bei
    Null €
    für den Rest der Lebensdauer Ihrer Solarmodule. (mehr)
Weitere Vorteile dieses Konzepts: Weder die Lebensdauer der Batterien noch die Aufrüstung auf neue Batteriegenerationen sind Ihr Problem.
Da das ganze Batterie-Tauschsystem sich in der Hand eines einzigen staatlichen (und profitfreien) Unternehmens befindet, kann dieses nach und nach alte Batterien recyceln und die neusten Batteriegenerationen (z.B. Lithium-Titanat-Akkus) auf den Markt bringen, ohne daß Sie dafür irgendetwas zahlen müßten. Und wenn Sie ein neues Elektroauto kaufen, geben Sie ihre alte Batterie zum vollen Neupreis in Zahlung.

Ein ähnliches Konzept wird derzeit im Projekt "better place" in Israel mit Renault und Nissan realisiert.